Mitwirkung beim Film "Todesrevue"

von Dietmar Friebel

Nicht nur zuschauen, sondern auch dabei sein beim Film. Mitglieder des Schongauer Bergsteigerchores hatten die Gelegenheit, aktiv mitzumachen bei den Drehs einer Filmgesellschaft. Bei Aufnahmen zum Kinofilm „Todesrevue“, einer Satire, die mit dem Leben bis zum Tod zu tun hat, wirkten sie an drei Tagen mit und hatten auch die Gelegenheit, mit ihren Liedbeiträgen ins Programm zu kommen.

Nein. Für eine Karriere in der Filmstadt Cannes oder  sogar Hollywood reicht es nicht, dazu war der Beitrag zu kurz. Auch entdeckt hat die Sänger keiner der beteiligten Regisseure, und Gage gab es nicht. „Aber es hat uns viel Spaß gemacht, und wir sind eingeladen, wenn der Film im Rahmen einer Premiere vorgestellt wird“, freut sich Wolfgang Friebel schon jetzt. Wahrscheinlich in einem großen Kino in München. Der stellvertretende Vorsitzende des Schongauer Bergsteigerchores war mit Kollege Heinz Messarosch einer der Initiatoren, der die Kontakte mit der Filmgesellschaft herstellte und ständig in Verbindung war. Mit dabei waren noch Herbert Stotterer, Norbert Herz, Bernd Häusler, Josef M. Hutter, Josef Geisenberger und Gerhard Wohlhaupter. Allesamt aktive Mitglieder des Schongauer Bergsteigerchores. Auch ein paar Statisten, Angehörige der Gruppe, reisten mit. Drehorte waren in Fürstenfeldbruck, Augsburg, München, Landsberg, das Schongauer Beerdigungsinstitut Rose (wir berichteten) und zuletzt der Sommerkeller in Igling.

Bei der Filmgesellschaft wpt internationel GmbH handelt es sich um eine  Gruppe, die Filme fürs Fernsehen und Kino herstellt. Roland Reber ist der Regisseur, Antje Nicola Mönning ist für die Musikgestaltung zuständig und Marina Anna Eich, auch in Tanz und Filmkunst bewandert, ist die Aufnahmeleiterin. Mit ihr stellte der Bergsteigerchor auch die Kontakte her. „Die haben in der näheren Umgebung eine ländliche Musikgruppe gesucht und haben sich dann bei unserem Vorsitzenden Kurt Müller gemeldet“, erinnert sich Friebel, der sich schließlich mit Marina Anna Eich in Verbindung setzte.  Ursprünglich sollte die Zechenschenke in Peiting als einer der Drehorte gelten, doch das hat sich zerschlagen.

Fünfmal probten die Sänger in Hohenfurch beim Vize-Vorsitzenden nach den vom Regisseur vorgegebenen Texten und Noten, ehe die Aufnahmeleitung mit Mikrophonen und Tonträgern anreiste und die Lieder aufnahmen. „Da mussten wir ein dutzendmal anfangen, ehe die Lieder nach Vorgaben der Filmgesellschaft im Kasten waren“, schmunzelte Friebel. „Das waren sehr schwierige Noten, aber letztlich haben wir das gut hingebracht.“ Davon können sich die Zuschauer überzeugen, wenn der Film in die Kinos kommt.

Danach ging’s, im Dress des Schongauer Bergsteigerchores, zu den Aufnahmen. Ganztags, von früh am Morgen bis  zum späten Nachmittag.  Zweimal in Fürstenfeldbruck wurde gedreht. Singen mussten die Chrormitglieder nicht mehr, sondern nur nachahmen. Die Lieder waren schließlich schon im Kasten. Auch Statisten hatten sie dabei. Solch ein Auftritt verlangt schließlich viel Publikum. Wobei sich auch die Sänger für weitere Einstellungen als Statisten zur Verfügung stellten. Diesmal in ziviler Kleidung.

Abschließender Drehtag der insgesamt halbjährlichen Aufnahmen mit Vorbereitung und Drehtagen war drei Wochen später im Iglinger Sommerkeller, wo Biertischszenen gedreht und viel gesungen wurde. Auch um Wortbeiträge kamen einige Chormitglieder nicht herum. Die wurden natürlich vorher einstudiert. „Das waren aber nur leichte Aufgaben“, so Friebel, „nur ein paar Sätze mussten einige von uns sagen.“ Insgesamt wirkten einschließlich der Schauspieler 130 Beteiligte mit, und gedreht wurde in acht verschiedenen Locations. Wobei „Todesrevue“ die bisher größte wpt-Produktion war bei insgesamt zehn Filmen, die die Agentur in 20 Jahren gedreht hat. Auch um Auszeichnungen ist die Agentur nicht verlegen. Beispielsweise in Kent, Hollywood, Italien und Amerika gab es für Filme schon Trophäen und gute Kritiken. Ob es auch „Todesrevue“ so weit schafft? „Uns würde das natürlich freuen“, hofft der 73-Jährige.

„Todesrevue“ – Fürchte nicht den Tod. Fürchte das ungelebte Leben ist eine satirische Komödie über die Angst vor dem Altern, die Freude am Leben und die Jagd nach Likes, Followern und den meisten Klicks, die 2020 in die Kinos kommen wird. Lohn oder Honorar gab es für die beteiligten Sänger des Schongauer Bergsteigerchores nicht. Brotzeiten und Getränke waren aber  an allen Tagen frei. „Da sind wir sehr gut bewirtet worden“, blickt Wolfgang Friebel zurück. „Und für uns alle war es ein interessantes Erlebnis, mal hinter die Kulissen einer Filmproduktion zu blicken, dabei zu sein und mit den Schauspielern in Kontakt zu stehen.“ Natürlich würden sich die Sänger für solche Einsätze wieder bereitstellen. 

Auch in ziviler Kleidung: Mitglieder des Schongauer Bergsteigerchores bei einer Besprechung mit den Filmemachern.
Achtung Aufnahme: Die Mitglieder des Schongauer Bergsteigerchores ganz lässig am Stammtisch.
Ganz lässig: Nahaufnahmen der Kameraleute mit den Mitgliedern des Schongauer Bergsteiger-Chores am Stammtisch.
 

Rosi Haseitl zum Ehrenmitglied ernannt

[23.09.19 km]
Nachdem Rosi Haseitl zum Ehrenmitglied des Schongauer Bergsteigerchor am Jubiläumsabend ernannt wurde, erhielt sie noch bei der Chor–Probe einen Blumenstrauß überreicht.

Anschließend gab's für alle Sänger noch eine deftige Brotzeit.

Bild v.l.: Kurt Müller, Rosi Haseitl, Erich Wurm und Günter Brenner
 

Der Chor sang am Sonntag, 22.09.2019, eine Bergmesse und ein Bergliederkonzert auf dem Fellhorn oberhalb von Oberstdorf

[23.09.19 km]
Bereits um 8.00 Uhr erfolgte die Anfahrt nach Oberstdorf und mit  61 Personen war der Bus voll besetzt. Um 10.30 Uhr gings hoch auf knapp 2000 Meter und um 11.30 Uhr gestaltete der Schongauer Bergsteigerchor mit Toni Draxl an der Zither und den Peitinger Bläsern eine Bergmesse. Gleich im Anschluss folgte das Bergliederkonzert vor mehreren Hundert Zuhörern. Nach anfänglich durchwachsenem Wetter machte der Himmel auf und bei strahlenden Sonnenschein wurde auf dem Fellhorn musiziert.

Gegen 16.00 Uhr gings mit der Bergbahn wieder talabwärts und ca. eine Stunde später gings mit dem Bus zurück nach Schongau. Es war ein herrlicher Sommertag und wieder einmal ein toller Ausflug. 

Für's nächste Jahr wurde der Chor zum Allgäuer Bergsommer wieder eingeladen; der Termin wird Mitte Oktober festgelegt. Für die nächsten zwei Wochen folgen noch Auftritte in St. Peter bei Buching und zum Erntedankfest in Vilgertshofen.

 
 

50 Jahre Schongauer Bergsteigerchor. Vom 13.09. – 15.09. wurde mit einem Empfang im Rathaus, mit einer Stadtführung, einem großen Festkonzert und einer Messe in der Wieskirche gefeiert

[17.09.19 km]
Am Freitag um 15.30 UHR erfolgte der Startschuss für die Feierlichkeiten zum 50 – jährigen Bestehen des Schongauer Bergsteigerchor.  Angefangen hat alles in einer lauen Sommernacht in den Ötztaler Alpen und die 3 Gründungsmitglieder, die am Festabend geehrt wurden, waren Franz Wilde, Helmut Thaler und Peter Walk. Bürgermeister Falk Sluyterman bat zu einem Sektempfang ins Rathaus und außer dem Schongauer Bergsteigerchor nahmen noch die Gäste aus dem ital. Trentino der „Coro Cima d’Ambiez“ teil.  Nach der 1 ½ stündigen Stadtführung mit Frau Funke und Frau Sporer, der übrigens sehr interessant war, ging es nach Peiting in das Hotel Dragoner. Dort fand ein Bayerischer Abend mit den beiden Bergsteigerchören und der „Goldstern Musik“ statt. Es wurde gesungen und gelacht bis kurz vor Mitternacht. 

Am Samstag machten unsere Gäste einen Ausflug in den Königswinkel nach Schwangau unter der Führung von Alex Schwarz und Georg Feneberg. Natürlich durften die Schlösser nicht fehlen. Mit dem Bus ging es vom Alpsee zur Marienbrücke und dort war Fototermin. Zurück ging es auf Schusters Rappen, da der Busverkehr wegen dem Almabtrieb eingestellt wurde. Die Viehscheid war für die Trentiner doppelt interessant, da es so etwas bei ihnen nicht gibt.  Anschließend wurde das Schloss Hohenschwangau besichtigt. Zum Essen gings in den Biergarten des Schwangauer Brauhaus mit einem herrlichen Blick auf die Königschlösser. Nach einigen Liedern, die auf besonderen Wunsch der anwesenden Gäste gesungen wurde, gab es einen Krustenbraten mit Knödeln und Original Allgäuer Kasspatzen. Gegen 16.00 Uhr traf man wieder im Hotel Dragoner in Peiting ein.

Um 19.30 Uhr begann im Jakob-Pfeiffer-Haus in Schongau das Jubiläumskonzert mit einer Ansprache des 1.Vorstand Kurt Müller und der musikalischen Einstimmung der Stadtkapelle Schongau. Durch das Programm führte Gerhard Schäller. Das Konzert war zugleich eine Benefizveranstaltung für die Bergsteigerlegende Michl Dacher und dem Wiederaufbau seiner Schule in Katmandu in Nepal. Alle Musiker und Sänger traten unentgeltlich auf. Für Gänsehautfeeling sorgte die Stadtkapelle mit ihren Alphörnern; dem Sierra Madre und dem Bozner Bergsteigermarsch, unterstützt von den Sängern des Schongauer Bergsteigerchor. Der absolute Höhepunkt war aber der Auftritt des Trentiner Bergsteigerchor „Cima d‘Ambiez“ mit ihren glasklaren Stimmen, fein abgestimmt und einzigartig in ihrer Präsentation. Das war professionell und voller Leidenschaft.  Sie sangen später noch über eine Stunde im Foyer des Jakob-Pfeiffer-Hauses für die immer noch zahlreich anwesenden Zuhörern. 

Überhaupt, das JPH war brechend voll, gut 400 Zuhörer und 120 Mitwirkende Sänger und Musikanten sorgten für einen würdigen Rahmen.  Grandios auch der Auftritt des Peitinger Harfen – Duo Marianne Baab und Irmi Barnsteiner die ihre Musik auf ihren Instrumenten zelebrierten. DER Schongauer Bergsteigerchor unter der Leitung von Günter Brenner zeigte das er sich gut vorbereitet hat und der konnte ebenfalls überzeugen. Das Niveau aller Gruppen war sehr hoch und der Bergsteigerchor präsentierte Klassiker wie Son dai  Monti, Hoamzua und Singa is unser Freud. Mit ein Höhepunkt war das Lied der Berge, das La Montanara, das von beiden Chören gemeinsam gesungen wurde. Etwas fetziger und schwungvoll präsentierten sich der Gospelchor Joyful People unter der Leitung von Marianne Hofmann. Mit ihrem Halleluja rissen sie die Besucher mit und sorgten für eine besondere Stimmung.

Ein Höhepunkt waren die Ehrungen. Konrad Henschke wurde vom Sängerkreis Zugspitze von deren Vorsitzende Kirsten Winkler – Haas für 40 Jahre aktives Singen im Bergsteigerchor mit der Goldenen Ehrennadel geehrt.

Drei der Gründungsmitglieder wurden ebenfalls geehrt.  Franz Wilde der Ehrendirigent und der Macher des Schongauer Bergsteigerchor erhielt unter langanhaltenden Beifall seine Ehrenurkunde. Mit ihm, Helmut Thaler und Peter Walk, der 50 Jahre im Chor mit kurzen Unterbrechungen mitwirkte. Peter Walk war nicht nur ein herausragender Sänger,  sondern auch ein gefragter Alpinist und Bergführer.  Klettern in den Dolomiten war eine seiner großen Leidenschaften.

Zum Ehrenmitglied wurde Rosi Haseitl  ernannt. Landrätin Frau Andrea Jochner – Weiß nahm die Ehrung persönlich vor. Rosi Haseitl begleitet seit knapp 50 Jahren mit ihrer Zither den Chor und ist immer noch aktiv. Mit einem gemeinsamen Lied endete nach gut 3 Stunden unter großen Beifall das Konzert.

Am Sonntag stand in der Wies – Kirche eine Messe auf dem Programm, musikalisch gestaltet von den beiden Bergsteigerchören und Anton Draxl an der Zither.  Gegen 12.00 Uhr wurde zum Essen im Moserwirt geladen. Wer jetzt an eine baldige Heimfahrt gedacht hat, sah sich getäuscht. Bis ca. 15.00 Uhr wurde der Trentiner Chor immer wieder zum Singen aufgefordert und Monsignore Gottfried Fellner hatte kurzfristig noch einen Fototermin angesetzt. Überhaupt zur Messe in der Wieskirche war der Andrang dermaßen groß, dass die Kirche kurzzeitig immer wieder geschlossen werden musste.

Es war ein erfolgreiches Wochenende und mit dem Ergebnis konnte der Schongauer Bergsteigerchor sehr zufrieden sein. Für die Michl Dacher Stiftung gingen zusätzlich gut 3.000 EUR an Spenden ein. 

Bild: Walter Kindlmann
Bild: Walter Kindlmann
Bild: Walter Kindlmann
Bild: Walter Kindlmann
Bild: Walter Kindlmann
Bild: Walter Kindlmann
 

Grillfest/Leberkäs - Essen in der Mödl – Alm

[04.08.19 km]

Schon traditionell zur letzten Chor–Probe vor der Sommerpause veranstaltet der Bergsteigerchor ein Grillfest oder Leberkäs–Essen für seine Sänger und Begleiterinnen. Knapp 40 Leute folgten der Einladung und kamen am Donnerstag, 1. August, zur idyllisch gelegenen Mödl–Alm.

Von 17.00 - 21.00 Uhr wurde nach der Brotzeit bei bester Stimmung gesungen und gefeiert. Ein paar deftige Witze durften natürlich nicht fehlen. Es war ein netter und geselliger Abend. Petrus tat sein Bestes und bescherte allen einen wunderschönen Sommertag.

Die nächsten drei Wochen ist jetzt Pause bevor es im September wieder Ernst wird.

 

Der Bergsteigerchor war zu Gast beim Chor Fest der Sängerrunde Drachenwand im Salzkammergut

[10.07.19 km] Wenn einer eine Reise tut, dann gibt es viel zu erzählen. Der Schongauer Bergsteigerchor war vom 5. – 7. Juli am Mondsee zu deren Chorfest eingeladen. Am Freitag Morgen ging es mit dem Bus und 53 Personen in Richtung Salzburg. Nach einer kurzen Stärkung am Inntal–Dreieck traf man pünktlich zu Mittag in der Mozartstadt ein. Es folgte ein 2 stündiger Spaziergang mit einem Stadtführer durch die Altstadt und deren Sehenswürdigkeiten.

Erster Anlaufpunkt war das Schloss Mirabell und dessen Park, weiter ging es mit der Getreidegasse und dem Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart, der Residenz und dem Dom. Natürlich dufte das Festspielhaus nicht fehlen. Bei mehr als 30 Grad im Schatten war der Rundgang zwar sehr interessant, aber auch sehr anstrengend.

Nach einer kurzen Erfrischung ging es weiter zum Mondsee und zur Basilika. Der Vorstand der Sängerrunde Drachenwand war dort vor Ort und wir wurden bereits erwartet. Anhand einer kurzen Führung zeigte er uns, wo wir am Samstagabend die Messe singen. Chorleiter Günter Brenner entschied sich dafür, dass wir vor dem Aufgang zum Altar singen. 

Die Kirche ist vom Papst Johannes Paul II zur Basilika Minor ernannt worden und im spätromanischen Stil erbaut. Knapp 2000 Personen finden darin Platz. Scherzhaft wurden schon Wetten abgeschlossen, ob das Platzangebot reicht. Gegen Abend bezogen wir unser Hotel in St. Georgen im Attergau, nahe am Attersee, dem größten See im Salzkammergut.

Am Samstag ging es weiter nach St. Gilgen am Wolfgangsee und von dort per Schiff nach St. Wolfgang. Eine Einkehr im Weißen Rössl durfte natürlich nicht fehlen.

Gegen Mittag wurden wir von der Bockerlbahn in der Kaiserstadt Bad Ischl zu einer Stadtrundfahrt erwartet. Auf dem Programm stand eine Führung in der Kaiser–Villa, im Kaiser–Park und dem Geburtshaus des Komponisten Franz Lehar. Für alle Liebhaber köstlicher Süßigkeiten war der Besuch der Konditorei und Café Zauner ein unbedingtes Muss. Mit 180 verschiedenen Mehlspeisen ist das selbst in Österreich einzigartig.   

Auf der Rückfahrt zum Hotel gings dann entlang dem Attersee nach St. Georgen. Es blieb leider nur eine Stunde Zeit, um sich von der Hitze und dem anstrengenden Programm zu erholen. Das Abendessen wurde vorgezogen und um 19.00 Uhr begann die Abendmesse, musikalisch gestaltet vom Bergsteigerchor und dem Organisten der Basilika. Es war ein tolles Klangerlebnis, die Akustik der Kirche war phänomenal und es machte richtig Spaß dort singen zu dürfen.    

Leider blieb nicht viel Zeit, um sich auf den Lorbeeren auszuruhen, wir wurden schon in St. Lorenz erwartet. Kurz vor 20.30 Uhr trafen wir in St. Lorenz ein und wurden von den gut 300 Besuchern herzlich begrüßt. Vom Pfarrer und Obmann bis hin zum Bürgermeister war alles vertreten. Der Chor und seine Begleitpersonen, sowie die Sänger der Drachenwand waren im Vereinsheim untergebracht.  

Die Besucher und Honoratioren saßen im Festzelt. Das Vereinsheim war nicht die optimale Lösung und entwickelte sich an den Festabend zur gemischten Sauna. Viel Trinken war nun angesagt. Der Bergsteigerchor sang insgesamt 6 Lieder und das „Belle Rose“ zu der viel geforderten Zugabe. Ernst Erhard moderierte die Lieder die der Chor dann sängerisch hervorragend umsetzte. Chorleiter Günter Brenner fand immer den richtigen Ton und zeigte sich mit seinen Sängern hochzufrieden.

Die Besucher warten hellauf begeistert und somit setzte man noch einem drauf. Mit der Sängerrunde sang man noch gemeinsam das „La Montanara“ und verabschiedete sich gegen 23.15 Uhr von den Festbesuchern. Vorstand Kurt Müller sprach noch ein paar Dankesworte und überreichte dem Obmann der Sängerrunde Drachenwand einen Bierkrug, gestiftet von der Stadt Schongau. Am Sonntag nach dem Frühstück verabschiedete sich der Chor von dem Hotelbesitzer und sang auf dessen besonderen Wunsch, das Gebet der Bergsteiger „dio del chielo, Signore delle cime“.

In Oberndorf besichtigte man noch die „Stille Nacht Kapelle“ und erfuhr im Museum noch so einiges von dem Weihnachtslied, das am Heiligen Abend um die Welt ging. Auf dem Heimweg ging es dann nach Bad Heilbrunn zum Tafern Wirt ins Landhotel Reindlschmiede. Dort war zwar nur eine Brotzeit geplant, aber weils so gut war, wurde gleich Kaffee und Kuchen nachgeholt. Gegen 18.30 Uhr traf der Bus in Schongau ein. Der Ausflug war eine runde Sache, das Salzkammergut hat alle begeistert, sowohl informativ als auch kulinarisch und kulturell. Chorleiter Günter Brenner lobte seine Sänger und war mit dem Auftreten und sängerischen Darbietungen vollauf zufrieden. Vorstand Kurt Müller, in Salzburg zum Obmann befördert, durfte sich mit seinen Kollegen über einen gelungenen Ausflug freuen.  Für 2020 liegen schon wieder ein paar Einladungen vor,  u.a. aus Maria Laach in der Wachau, von der Seiser Alm in den Dolomiten und einem dort ansässigen Chor im Einzugsbereich von Kastelruth, aus Girland/Schenna an der Südtiroler Weinstraße und aus Breisach am Rhein in der Region Markgräfler Land/Kaiserstuhl, ungefähr 25 km entfernt von Freiburg und 60 km von Colmar an der Elsässer Weinstraße.   

 
 

Mit dem Schongauer Bergsteigerchor ins Salzkammergut

Chor Fest vom 5.- 7. Juli mit der Sängerrunde Drachenwand in St. Lorenz am Mondsee. Nachfolgend finden Sie das komplette Programm.

 
 

Der Schongauer Bergsteigerchor gestaltete wieder die Bergmesse am Peitinger Bühlach

[10.07.19 km] 

Es war wie immer, trotz sengender Hitze und rundherum vielen Festlichkeiten, kamen am Freitag, 28. Juni, 19.00 Uhr wieder an die 300 Besucher zur Herz Jesu Messe nach Peiting. Der Bergsteigerchor und das Klarinetten – Trio aus Peiting umrahmten musikalisch den Gottesdienst. Der Chor sang die Waldlermesse und zum Abschluss noch gemeinsam mit den Besuchern „Großer Gott, wir loben dich“.

 

Wollen SIE mit dabei sein?

Der Schongauer Bergsteigerchor sucht neue Sänger. Einige unserer Senioren werden in naher Zukunft altersbedingt ausscheiden und wir müssen sie mit neuen Sängern ersetzen. Notenkenntnisse sind keine Voraussetzung. Das nötige Rüstzeug können sie sich bei unseren wöchentlichen Proben, immer Donnerstag von 19.30 – 21.00 Uhr in der Musikschule in Schongau aneignen. Neben dem Gesang pflegen wir auch die Geselligkeit und neben unseren Auftritten machen wir jedes Jahr unseren Sängerausflug (Foto 2017 - Dolomiten). Nächstes Jahr sind wir voraussichtlich in Colmar und der Elsässer Weinstraße, sowie im Markgräfler Land und am Kaiserstuhl bei Freiburg.

Wenn sie Interesse haben rufen sie mich bitte an. Tel. 08861 – 8724;  Kurt Müller, 1.Vorstand oder besuchen sie uns unverbindlich bei einer unsere Proben in der Musikschule.  Wir freuen uns auf sie….

 

Jubiläumskonzert des Schongauer Bergsteigerchor und zugleich Benefizkonzert zum Wiederaufbau der Michl Dacher Schule in Nepal, am 14. September, 19.30 Uhr im Jakob Pfeiffer Haus in Schongau.

Wir sind mit dabei: 

- Trentiner Bergsteigerchor „Coro Cima d’Ambiez“ (Öffnet internen Link im aktuellen FensterArtikel siehe hier)

- Stadtkapelle Schongau (Öffnet internen Link im aktuellen FensterArtikel siehe hier)

- Joyful People (Öffnet internen Link im aktuellen FensterArtikel siehe hier)

- Harfen – Duo vom Trachtenverein Alpenrose Peiting (Öffnet internen Link im aktuellen FensterBild siehe hier)

     

 

Peitinger Harfenduo

 

Die „Joyful People“

Die „Joyful People“ klingen nunmehr seit 25 Jahren mit ihren eingängigen und sehr beliebten Gospels über den bayerischen Rigi. 1993 gründete Marianne Hofmann (3.v.l) den Chor. Marianne Hofmann leitet den Chor seither, mit Ihrem herzlichen Engagement. Christine Meyer (hinten, 2.v.r) ist die Vorstandsvorsitzende. Toni Garber ist zweiter Vorstand. Kassier ist Gerti Rößle und Sonja Neubert (hinten, 5.v.r) ist die Schriftführerin. Die vier Stimmsprecher (Bass: Peter Ruprich (hinten, 5.v.l), Tenor: Helmut Fellner (hinten, 3.v.l), Sopran: Inge Leschinger (vorne, 3.v.l), Alt: Renate Karl) und Christa Peusker (vorne, 2.v.r), Notenwart, vervollständigen den Vereinsvorstand.

Aktuell singen im Gospelchor 50 aktive Sängerinnen und Sänger. 2019 ist von einem recht anspruchsvollen Programm geprägt, neben zahlreichen Konzerten, arbeiten die Joyful People an einer neuen CD, die zum Jahreskonzert im Dezember erscheint.

 

Auch die Stadtkapelle Schongau ist beim Jubiläum des Schongauer Bergsteigerchores dabei

Auch die Stadtkapelle Schongau in ihrer Altbayerischen Besetzung ist beim Jubiläum des Schongauer Bergsteigerchor am Samstag, 14.09.2019 um 19.30 Uhr im Jakob Pfeiffer Haus (mit dem Benefizkonzert für den Wiederaufbau der Michl Dacher Schule in Nepal) mit dabei.

Die Stadtkapelle Schongau ist ein Klangkörper mit rund 80 Musikern. Das umfassende Repertoire erstreckt sich über moderne und konzertante Musik, sinfonische und traditionelle Blasmusik sowie Unterhaltungsmusik. Die Kapelle bestreitet im Jahr ca. 100 Auftritte quer durch alle Besetzungen auf Veranstaltungen wie eigenen Konzerten, Konzertwertungen, Musikfesten, bei Festausklängen, Hochzeiten, Tanzveranstaltungen und Faschingsbällen.

 

Gemeinsames Frühstücken mit dem Schongauer Bergsteigerchor

 [07.05.19 km]

Essen und Singen fördert die Geselligkeit. Getreu diesem Motto wurde für Samstag, 4. Mai, ab 9.00 Uhr ein gemeinsames Frühstücken im Restaurant der MöbelCentrale vereinbart. Erfreulicherweise sind 44 Personen, Sänger, Freunde und Gönner des Chores dieser Einladung gefolgt. Das Büffet war ein Mix aus warmen und kalten Speisen. Natürlich durften die Weißwurst und resche Brezen nicht fehlen. Aber auch der Lachs, sowie die Nürnberger Rostbratwürstel waren sehr begehrt. Den krönenden Abschluss bildete ein leckerer Fruchtsalat.

Für ein paar Information sorgte der Vorstand und verwies auf den bevorstehenden Ausflug nach Salzburg und ins Salzkammergut. Dort ist der Chor zu dem Chor Fest der Sängerrunde Drachenwand St. Lorenz, verbunden mit einem Auftritt in der Basilika Mondsee am 6. Juli eingeladen.

Das Frühstück war eine gelungene Aktion und für den Herbst wurde gleich ein neuer Termin festgelegt.

 

Benefizkonzert des Förderverein Schongauer Stadtpfarrkirche

Nachfolgend finden Sie Bilder vom Benefizkonzert des Förderverein Schongauer Stadtpfarrkirche am 6. April 2019 in der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt in Schongau

 

Fischermesse des KFV Schongau in der St. Lorenzkapelle in Epfach

 
 

Vorstellung des Chors Cima d’Ambiez

[12.04.19]
Im Frühjahr 1981 gründete sich der Chor Cima d’Ambiez. Die Benennung Cima d’Ambiez kommt aus dem Name des majestätischen 3073 hohen Gipfel, der Brenta Gruppe. Die Initiative kam von der Bergsteigergruppe, die sogenannte Alpini Gruppe aus San Lorenzo in Banale, unter der Leitung von Professor Padre Mario Levri aus Campo Lomaso. Er war Franziskanermönch, bekannter Musikmeister und Komponist. Der Inhalt des Chorprogramms besteht hauptsächlich aus Berg, volkstümlichen, religiösen  Liedern, sowie aus gesammelten Liedern, die die alten Einwohner des Ortes überliefert haben. Ende 1987 wurde die Leitung des Chor Cima d‘Ambiez von Dirigent Alberto Failoni übernommen, der mit seiner Begeisterung beigetragen hat, das Chorniveau zu erhöhen.   In 1998 hat der Chor  auch seine erste CD aufgenommen, der 15 Lieder enthält. Das gute musikalische Niveau brachte den Chor bald zu öffentlichen Auftritten, denken wir nur an die Messe im Petersdom in Rom, die der Chor in Anwesenheit des Papst gesungen hat, und die darauf folgenden Konzerten in Solferino, Erba, Aritzo in Sardinien und in Deutschland (Ruhpolding, Bad Dürkheim, München und Eggenfelden). In Stuttgart nahm er an einem musikalisch-volkstümlichen Programm teil, das über Rundfunk und Fernsehen übertragen wurde. In 2008 har der Chor seine zweite Cd aufgenommen. In 2011 hat der Chor seine 30 Jahren mit einem Konzert zusammen mit dem berühmten SAT Chor von Trient gefeiert. In 2012 hat der Chor in Bruxelles bei der europäischen Union Palast und im St. Michael Dom gesungen. Im Jahr 2015 wurde die Leitung des Chors “Cima d’ Ambiez” vom jungen Dirigent Manuel Carli übernommen, der einen guten Schuss Begeisterung gebracht hat. Er bringt mit sich eine lange Erfahrung als Sänger in verschiedenen Chören (Bergsteiger- und auch polyfonische Chöre). Er hat seine Musikkarriere mit dem Studium des Cellos bei der Musikschule und später hat er sein Musikstudium im Jahre 2013 mit dem Gesangsdiplom bei dem Konservatorium Bonporti von Trient abgeschlossen. Seit Jahren ist er auch Kapellmeister in der Pfarrei von Vigo Lomaso in Trentino.

San Lorenzo in Banale auf einer Hohe von 800 Meter bietet ein atemberaubendes Panorama auf die Dolomiten und das unterliegende Tal an. Das Dorf liegt am Anfang des Naturparks Adamello Brenta und hat ungefähr 1000 Einwohner. San Lorenzo in Banale steht auch in der Touring-Club-Liste der schönsten Ortsschaften Italiens. Nur 8 Kilometer entfernt liegen die Thermen von Comano, die auf Hautkrankheiten und Beschwerden der Atemwege spezialisiert sind. Sie sind in ein modernes, multifunktionales Zentrum integriert zwischen dem Gardasee und den Brentadolomiten in Italien in einer grünen und natürlichen Oase. Die Thermen von Comano sind  in einer wunderschönen, vierzehn Hektar großen Naturpark eingebettet. Auch der Molvenosee ist nur 4 km weit von San Lorenzo und liegt am Füße der Brentagruppe im Trentino. 

 

Das Benefizkonzert am So, 31. März in Irsee war ein Erlebnis

[12.04.19 km]
Trotz einiger Ungereimtheiten im Vorfeld hinsichtlich der Terminabsprache, war das Konzert für alle Besucher, aber auch für die Sänger und Musiker eine schöne Veranstaltung. Vor allen diese herrliche Akustik in der prachtvollen Klosterkirche im Rokokostil ließ alle Herzen höher schlagen.

Das Konzert fand zu Gunsten der Aktion des "ASB Wünsche Wagens Allgäu/Schwaben" statt, einer Institution, die sich um den letzten Wunsch einzelner Menschen kümmert und versucht umzusetzen. Der Musikverein aus Irsee hatte dazu den Schongauer Bergsteigerchor eingeladen.

Durch das Programm führte der Leiter des Schwäbischen Bildungszentrum Dr. Stefan Raueiser. Der Klangkörper des Musikvereins Irsee spannte dabei musikalisch einen weiten Bogen, angefangen mit dem Gloria von Vivaldi über das „Musical Mozart“ und „Land of Hope and Glory“ von Edward Elgar. Das Kontrastprogramm dazu gestaltete der Bergsteigerchor mit einigen Bergliedern und dem „La montanara“. Die Kirche war fast vollbesetzt und der Applaus für die beiden Gruppen zeigte, dass das Konzert sehr gut angenommen wurde. 

 

Ein Wochenende mit viel Musik und Gesang

[12.04.19 km]
Am Samstag, 30. März, fand in der Kongresshalle in Murnau ein Chorkonzert des Singkreises Zugspitze statt. Sieben Chöre nahmen daran teil und sorgten mit einem abwechslungsreichen Programm für beste Stimmung.

Die Halle war vollbesetzt und die Besucher waren sichtlich begeistert und forderten einige Zugaben. Für den Staffelsee Chor und dem Chor Cantamus war es ein Heimspiel. Der Schongauer Bergsteigerchor erntete viel Beifall mit den Klassikern aus der Alpenregion - Improvviso und Belle Rose - die beide perfekt vorgetragen wurden.  Mit dem Kärtner Volkslied – Pfiat Gott, liabe Alm – und den Solisten Franz Rieger und Bernd Ludwig wurde das Programm abgerundet. Außerdem waren noch der „Glück - Auf – Chor“ aus Penzberg, der Peißenberger Volkschor, der Karwendelchor Mittenwald und der Weilheimer Chorkreis mit dabei.

 

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Liebe Sängerkollegen,
sehr geehrte Fördermitglieder,

am Donnerstag, 31. Januar 2019 um 19.30 Uhr findet unsere JHV im Proberaum der Musikschule in Schongau statt. Wir dürfen sie dazu herzlich einladen.   

Tagesordnung

  1. Begrüßung durch den 1.Vorsitzenden
  2. Bekanntgabe und Genehmigung der Tagesordnung
  3. Gedenken an unsere verstorbenen Mitglieder
  4. Verlesung des Protokolls von Schriftführer Bernd Haensler
  5. Bericht des Kassiers
  6. Bericht des Kassenprüfers
  7. Bericht des Chorleiters
  8. Bericht des 1.Vorsitzenden
  9. Entlastung der Vorstandschaft
  10. Ehrungen
  11. Wünsche und Anträge

Bemerkung zum Punkt 11:
Gemäß unserer Satzung sind Anträge bis spätestens VIER Tage vor der JHV schriftlich und begründet beim Vorstand einzureichen. 

Hohenfurch, 10.12.2018

gez. Kurt Müller

 

Unsere nächsten Auftritte

Sonntag, 6. Oktober in Vilgertshofen

10.00 Uhr/ Festmesse zum Erntedankfest in der Wallfahrtskirche von Vilgertshofen mit Toni Draxl an der Zither

Sonntag, 8. Dezember in Schongau
15.00 Uhr/ Traditionelles Alpenländisches Adventsingen und Musizieren in der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt mit dem Schongauer Bergsteigerchor und dem
Monika Dreig‘sang aus dem Allgäu
Schongauer Weisen Bläsern
Wildlacher Harfen - Duo

Donnerstag, 26.Dezember in Seeg
15.00 Uhr/ die Alpenländische Weihnacht in der Pfarrkirche St. Ulrich in Seeg/Allgäu mit dem Schongauer Bergsteigerchor und
Monika Dreig‘sang
Jodler – Duo Gebrüder Böck aus Weißensee/bei Füssen
Weisen Bläsern der Musikkapelle Seeg
Alphornbläsern der Musikkapelle Seeg

 
 

 

Wollen Sie mitsingen?

Melden sie sich bitte bei uns

  • Kurt Müller
    1. Vorstand
    Tel. 08861 – 8724

oder per E – Mail

oder

  • kommen sie in die regelmäßigen Chorproben, immer Donnerstag, 19.30  - 21.30 Uhr in der Schongauer Musikschule (Proberaum im 3.Stock) direkt gegenüber dem Ballenhaus.